Neuigkeiten


Mittwoch, 24. Februar 2021

Berliner Stadtwerke setzen Gründach-PV-Anlage um

Auf dem Dach der Speicherbibliothek der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof haben die Berliner Stadtwerke ihr drittes Hochschulprojekt als Gründach-PV-Anlage umgesetzt. Die Bibliothek wird mit der Energie vom eigenen Dach künftig rund ein Viertel seines Strombedarfs decken.

Dafür hat der Berliner Energieversorger Anfang Februar 238 monokristalline Solarmodule auf den neu errichteten Gebäuden der Speicherbibliothek und des Universitätsarchives der HU montiert. Die Anlage mit einer Leistung von 81 kWp soll jährlich mehr als 70.000 kWh erneuerbaren Strom produzieren.

Meldung der Berliner Stadtwerke


Montag, 8. Februar 2021

Wohnungswirtschaft und Wirtschaftsrat legen 10-Punkt-Plan für einen klimaneutralen Gebäudebestand 2050 vor

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und der Wirtschaftrat der CDU haben einen Katalog von zehn Forderungen für eine sozialverträgliche Energie- und Klimapolitik im Gebäudebereich vorgelegt. Darin benennt die Allianz Maßnamen und Instrumente, die dabei helfen sollen, den Klimaschutz in Neubau und Bestand auf den Weg zu bringen und die Interssen von Mieter*innen und Vermieter*innen miteinander zu versöhnen.

So plädieren GdW und CDU-Wirtschaftsrat dafür, die Erlöse aus der CO2-Bepreisung des Gebäudebereichs auch wieder in den Gebäudebereich zu reinvestieren. Des Weiteren solle der Energie- und Klimafonds (EKF) genutzt werden, um die Modernisierungsumlage für Mieter*innen zu reduzieren. Gleichermaßen soll ein Bonus-Malus-System eingeführt werden, das den Grad der Umlegbarkeit von CO2-Kosten am energetischen Zustand der Wohneinheit festmacht. Mieterstrommodelle sollen gefördert und das KWK-Ausbauziel definiert werden.

Meldung des GdW


Montag, 1. Februar 2021

Forschungsprojekt „BaltBest“: Effizienzpotenziale liegen in der Anlagentechnik und beim Nutzerverhalten

Zwischenergebnisse aus dem wohnungswirtschaftlichen Forschungsprojekt „BaltBest“ zeigen, dass die Effizienzpotenziale zur Reduktion des Energieverbrauchs in Gebäuden am besten mit einer doppelten Strategie zu heben sind: eine verbesserte Gebäudetechnik sowie ein bewussteres und sparsameres Heizverhalten.

Dafür schlagen die Forscher*innen die stärkere Verbreitung preiswerter, robuster Smart-Home-Technik vor, die den Nutzer*innen auch unterjährig Verbrauchs-Feedback liefert. Die Technik ermögliche auch, die Heizung bedarfsgerecht und ohne Komforteinbußen zu bedienen.

Meldung des GdW


Dienstag, 26. Januar 2021

Prognos: Gebäudesektor könnte Jobverluste abfedern

Die Prognos AG hat für die Bundesverbände energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) und Erneuerbare Energie e.V. (BEE) eine Studie zu den Aussichten auf dem Jobmarkt im Gebäudebereich erstellt. Die Analyst*innen kommen zu dem Schluss, dass ein Teil der durch die Corona-Pandemie verursachten Jobverluste durch einen konstanten und einigen Teilen sogar perspektivisch wachsenden Jobmarkt im Gebäudebereich wettgemacht werden könnten.

Die Studie beziffert die 2021 und 2022 drohenden Jobverluste in der Gesamtwirtschaft auf die Höhe von rund 650.000. Knapp 150.000 Branchenechsler*innen und Berufswechsler*innen könnten im Gebäudeberich eine neue Anstellung finden.

Meldung der Prognos AG


Freitag, 22. Januar 2021

Effizientere Wohnraumnutzung ist gut fürs Klima und die Gesellschaft

Das Öko-Institut hat im Projekt „Lebensräume“ untersucht, wie der zur Verfügung stehende Wohnraum besser ausgenutzt werden könnte. Kommunen könnten mit einer Orientierungsberatung Menschen dazu anleiten, überschüssigen Wohnraum anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Dies treffe vor allem auf Menschen zu, die sich in der Zeit der Nachfamilienphase befänden, in der Kinder bereits ausgezogen sind. Die Wohnflächen seien überdurchschnittlich hoch und häufig nicht barrierefrei. Zudem sei der energetische Standard oft niedrig.

Die zu groß gewordenen Wohnungen könnten gegebenenfalls für gemeinschaftliches Wohnen genutzt oder baulich geteilt werden.

Meldung des Öko-Instituts


Dienstag, 19. Januar 2021

Studie des IASS Potsdam: Lenkungswirkung von CO₂-Steuern begrenzt

Bis 2050 will die EU klimaneutral sein und auch Deutschland hat sich ein entsprechendes Ziel gesetzt. Das klimapolitische Instrument der CO2-Bepreisung scheint hierfür ein wichtiges Element zu sein. Große Hoffnungen setzt die Politik dabei auf die Wirkung einer solchen Abgabe. 2021 hatte die Bundesregierung eine CO2-Steuer in Deutschland für die Bereiche Verkehr und Wärme eingeführt. Eine aktuelle Studie analysiert nun die Lenkungswirkung des klimapolitischen Instruments. Die Ergebnisse stimmen nachdenklich.

Meldung des IASS Potsdam


Donnerstag, 14. Januar 2021

CO₂-Preis im Gebäudebereich: dena legt Konzept für Kostenverteilung vor

In einer Positionierung wirbt die dena um eine angemessene Verteilung der zu erwartenden Kosten bei vermieteten Immobilien zwischen Mietern und Vermietern.  Dabei soll die Effizienzklasse der Immobilien die Kostenumlage bestimmen. Für die dena sind vor allem die drei Elemente „Klimapolitische Wirksamkeit“, „getätigte Vorleistungen“ und die „soziale Dimension des CO2-Preises“ wichtig.

Meldung der dena


Donnerstag, 07. Januar 2021

CO₂-Steuer im Gebäudebereich: Deutscher Mieterbund und Bundesumweltministerium fordern Kostenübernahme durch Vermieter

Deutscher Mieterbund (DMB) und Bundesumweltministerium (BMU) fordern ein Umdenken bei der Verteilung der aus der neuen CO2-Steuer erwachsenen Mehrkosten im Gebäudebereich. Vermieter müssten an den Mehrkosten beteiligt werden, die durch die CO2-Steuer auf die Mieter*innen zukommen. Seit Anfang des Jahres gilt die neue Steuer, die im Verkehrs- und Gebäudebereich zu einer Reduktion der Energieverbräuche und zu mehr Energieeffizienz führen soll.

Meldung des Deutschen Mieterbundes


Dienstag, 05. Januar 2021

Jeder 2. Neubau setzt auf Ökowärme

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden immer mehr neu errichtete Gebäude primär mit erneuerbaren Energien beheizt. So setzten 2019 fast 48 Prozent der Neubauten beispielsweise auf Geo- und Umweltthermie sowie Holz. In fast 42 Prozent der 2019 neuen gebauten Gebäude findet Erdgas als Heizenergie Verwendung. Weniger als ein Prozent der Neubauten setzte im vergangenen Jahr auf Ölheizungen.
Im Bestand dominieren die fossilen Energieträger weiterhin. Nach Angaben des Umweltbundesamtes feuern über drei Viertel der Altanlagen entweder mit Erdgas oder Öl.

Meldung des Statistischen Bundesamtes


Freitag, 5. Juni 2020

Konjunkturpaket: Bundesregierung plant Rekordsumme für Klimaschutz

Die große Koalition hat im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein milliardenschweres Konjunkturprogramm beschlossen. Darin sind Maßnahmen in Höhe von insgesamt 130 Mrd. Euro  vorgesehen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Mrd. Euro will die Bundesregierung Klimaschutz und Zukunftstechnologien unterstützen.

Zur Meldung der Bundesregierung


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