
Ressourcenschonender Einsatz von Biomasse im Heizkraftwerk Moabit
Kraftwerkshistorie aus rotem Backstein
Seit 1900 die erste Kraftwerksanlage gebaut wurde, stand Moabit für Entwicklungen der industriellen Stromerzeugung und verfügte 1923 über die größte Dampfturbine seiner Zeit. Heute kommt neben Steinkohle auch Biomasse zum Einsatz.
Das HKW Moabit wurde für einen erweiterten Einsatz von Biomasse umgerüstet. Abhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können bis zu maximal 40 Prozent der Feuerungswärmeleistung über Biomasse erbracht werden.
Biomasse als Teil des Berliner Energiemixes
Die BEW und ihre Vorgängerunternehmen haben über Jahre an mehreren Berliner Standorten erprobt, welche festen Biobrennstoffe sich mit welchen Verfahren im praktischen Einsatz sowohl logistisch als auch technologisch und wirtschaftlich als effizient erweisen. Der Standort Moabit hat sich für den Einsatz fester Biomasse als optimal herausgestellt: Die einzigartige Wirbelschichtfeuerung am Standort gestattet, ohne aufwändige Aufbereitung und mit vertretbarem technologischem Aufwand, Biomasse in größeren Mengen direkt in die Mitverbrennung einzubringen. Im Gegensatz zu anderen Anlagen können hier nicht nur stark veredelte Bio-Brennstoffe, sondern naturbelassene Holzhackschnitzel in die Anlage eingebracht werden.
Im Zuge des Kohleausstiegs bis zum Jahr 2030 wird diese Anlage stillgelegt. Die zwei Heißwassererzeuger verbleiben und werden durch einen dritten Erzeuger ergänzt. Ein Teil der Gebäude ist denkmalgeschützt.
Heizkrafterk Moabit
Vattenfall Europe Wärme AG
Friedrich-Krause-Ufer 10
13353 Berlin
Mitte
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