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Heizungstechnik

Durchschnittlich rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten entfallen auf das Heizen der Räume. Mit moderner Heiztechnik kann man in vielen Fällen den Energieverbrauch senken. Oft lassen sich Einsparungen von bis zu einem Drittel erreichen! Mit moderner Technik und intelligenten Geräten bekommt man obendrein noch einen höheren Komfort dazu.

Heizungscheck

Ob Ihre Heizung ein Geld- und Energieverschwender ist, erfahren Sie von Ihrem Heizungsfachmann. Beispielsweise bietet die Innung Sanität Heizung Klima (SHK) zertifizierte Heizungs-Checks an. Dabei wird das gesamte Heizungssystem unter die Lupe genommen, ob es unnötig Energie und Geld verfeuert. Zusammen mit der regulären Kesselwartung dauert er nur eine Stunde. Ihr Heizungsfachmann berät sie gern bei der Wahl der für Sie besten Technik. Außerdem erhalten Sie bei den Verbraucherzentralen umfassende Energieberatungen, die auch dabei helfen können, wenn das Thema Modernisierung von Kessel, Heizkörpern und Umwälzpumpen ansteht.

Heizungspumpe

Über 80 Prozent der Heizungspumpen in Deutschland sind veraltet. Sie sind oftmals überdimensioniert und im Vergleich zu einer modernen Pumpe nicht „lastgesteuert“. Das bedeutet sie laufen stets mit gleicher Drehzahl und sind so still und heimlich die größten Stromverbraucher im Haus. Schon nach wenigen Jahren lohnt sich die Investition in einen Pumpentausch: Eine elektronisch geregelte Pumpe benötigt im Vergleich nur rund ein Zehntel der der elektrischen Energie.

Heizkessel

Auch bei Heizkesseln kann mit einer Modernisierung viel erreicht werden: Ihr Durchschnittsalter liegt in Deutschland bei über 17 Jahren. Bis zu zehn Prozent Energieverbrauch lassen sich einsparen, wenn Heizwertkessel durch moderne Brennwertkessel ersetzt werden. Diese nutzen die Kondensation der Abgase zur Wärmerückgewinnung. Auch bei steigenden Energiepreisen ist ein Kesseltausch gut angelegtes Geld: Etwa 200 bis 500 Euro lassen sich so im Jahr an Energiekosten sparen.
Beim Tausch der Heizkessel ist allerdings auch die Abstimmung mit anderen Komponenten wichtig: Fehlerhafte Einstellung im Betrieb, falsche Dimensionierung von Heizkörpern oder ein fehlender hydraulischer Abgleich können die Effizienzgewinne mindern. Hier lohnt es sich im Vorfeld eine umfassende Beratung durch Fachleute in Anspruch zu nehmen.

BHKW und KWK

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) kombiniert die Wärmeversorgung eines Gebäudes mit der Herstellung von Strom. Man spricht dann von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der große Vorteil liegt in einem hohen Wirkungsgrad: Durch die Nutzung der Energie zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme können Nutzungsgrade von um die 90 Prozent erreicht werden.
Die Einsatzmöglichkeiten von Blockheizkraftwerken sind vielfältig. Ihren Vorteil können die Anlagen dann am besten ausspielen, wenn sie nahe an ihren Verbrauchern. Für Industriekomplexe und Quartiersprojekte sind BHKWs deshalb besonders interessant. Aber auch im Bereich von kleineren Gebäuden können BHKWs eine sinnvolle Rolle für Energieeffizienz übernehmen: Sogenannte Mini- und Mikro-BHKW lassen sich auch in Einfamilienhäusern installieren und in ein Energiekonzept eingliedern.
Die meisten kleineren BHKW sind „wärmegeführt“ – sie richten sich also nach dem Wärmebedarf der Verbraucher. Je nach Anwendungsfall ist jedoch auch ein „stromgeführter“ oder ein „netzgeführter“ Betrieb möglich. Die Wirtschaftlichkeit des BHKW ist in der Regel von den Betriebsstunden abhängig. Bei etwa 5.500 Betriebsstunden pro Jahr (von etwa 8.760 möglichen Betriebsstunden) ist ein Betrieb wirtschaftlich.

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