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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

wir freuen uns, Sie mit einer neuen Ausgabe unseres Kurznewsletters versorgen zu können. Lesen Sie aus den Tätigkeitsbereichen unserer Programmpartner und über wichtige Entwicklungen der letzten Wochen.

Ihre J. Pöschk und R. Volkhausen

PROJEKT DES MONATS

PHED – Passivhaus am Engeldamm: Klimaschutz und sozialer Anspruch. Bild: scarchitekten

Aktuelle Meldungen

BMUB schafft Klimaschutz-Dialogplattform für die Wirtschaft


Das Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) hat unter dem Titel „Wirtschaft macht Klimaschutz“ eine neue Dialogplattform für die deutsche Wirtschaft ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative sollen Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche langfristig vernetzt werden und gemeinsam den Klimaschutz vorantreiben. Neben der Identifikation mit den nationalen und internationalen Klimazielen soll das Netzwerk vor allem dazu dienen, ein gemeinsames Verständnis für Klimaschutz zu entwickeln, Zielkonflikte zu identifizieren und zu konkreten Umsetzungen in den Unternehmen zu gelangen. Geplant sind Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten, beispielsweise Circular Economy, klimafreundliche Lieferketten oder Logistik, die zur Auftaktveranstaltung am 8. März in Berlin ihre Arbeit aufnehmen sollen.

Studie: Klimaziele 2050 mit großer Kraftanstrengung erreichbar

Eine großangelegte Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) kommt zu dem Ergebnis, dass die für Deutschland politisch gesetzten Klimaziele von 80 Prozent CO2-Einsparung bis 2050 grundsätzlich erreichbar wären. Hierzu seien allerdings weit höhere Anstrengungen notwendig, insbesondere hinsichtlich einer dauerhaften "politischen Begleitung" der Energiewende und bezüglich einer stärkeren Investitionsbereitschaft in allen klimarelevanten Bereichen. Eine Fortsetzung bislang erreichter Maßnahmen und Korridore unter Berücksichtigung absehbarer Technologieentwicklungen würde lediglich zu 61 Prozent Treibhausgaseinsparung führen, es bliebe eine Lücke von 19 bis 34 Prozentpunkten, die zu füllen allerdings "volkswirtschaftlich verkraftbar" sei. Vorausgesetzt, die Politik würde Unternehmen im internationalen Wettbewerb finanziell unterstützen, solange keine weltweit einheitlichen Regulierungen zu Umwelt- und Klimaschutz existierten.

Berliner KlimaSchutzPartner 2018 gesucht – jetzt bewerben!

Ab sofort können sich Unternehmen, Bürger*innen und öffentliche Einrichtungen wieder um die renommierte Auszeichnung „KlimaSchutzPartner des Jahres 2018“ bewerben. Auch in diesem Jahr werden wieder Menschen und Institutionen gesucht, die innovativen Klimaschutz in Berlin planen oder umgesetzt haben. Die besten Projekte werden durch ein Bündnis aus Kammern und Verbänden der Berliner Wirtschaft prämiert. Gesucht werden Projekte, die in den letzten beiden Jahren realisiert wurden oder in Planung sind. In einer dritten Kategorie geht es um Vorhaben öffentlicher Einrichtungen. Die Bewerbung ist bis zum 16. März möglich, die Auszeichnung findet traditionsgemäß im Rahmen der Berliner ENERGIETAGE 2018 statt.

IBB-Förderprojekt ENEO verlängert

Gute Neuigkeiten für Eigentümer*innen von Wohnimmobilien in Berlin: das Förderprojekt für Energieeinsparung im Gebäudebereich „ENEO“ der Investitionsbank Berlin ist um ganze drei Jahre verlängert worden. Es wurde damit fest in der Förderpolitik des Landes verankert und läuft erst einmal weiter bis Ende 2020. ENEO unterstützt Eigentümer*innen – von der Privatperson bis zum Wohnungsunternehmen – durch geförderte Energieberatungen bei der Erstellung von Energiegutachten durch externe Energieberater*innen und mündet in konkrete Sanierungsempfehlungen, die in der Hauptstadt zu mehr Energieeinsparung im Gebäudesektor führen sollen. ENEO gibt an, seit Projektstart 2013 mittelbar eine jährliche Einsparung von ca. 930 Tonnen CO2-Emissionen erreicht zu haben.

Smarte Fernwärme für das Rote Rathaus
 

Berlin verfügt über fast 2.000 Kilometer Fernwärmenetze, die mit der richtigen Technik im Hintergrund einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung in der Hauptstadt leisten können. Neben einer effizienten Bereitstellung der Wärme durch moderne Kraftwerke und Technologien ist auch die Steuerung der Netze hierbei von zentraler Bedeutung. Das sogenannte „Smart Metering“ bietet den Versorgungsunternehmen eine ideale Möglichkeit, die Bereitstellung von Wärme passgenau am aktuellen Bedarf der Lieferstellen auszurichten. Vattenfall Wärme Berlin rüstet diesbezüglich aktuell für rund 9 Millionen Euro das Berliner Fernwärmenetz mit fast 20.000 Fernwärme-Stationen um und hat nun gemeinsam  mit der Senatskanzlei den ersten Fernwärme-Smart Meter in Berlin eingeweiht: direkt am Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters. Das Rote Rathaus ergänzt seine klimafreundliche Stromgewinnung aus Solarenergie (seit 2010) damit um eine andere wichtige Technologie im Bereich der Wärmeversorgung.

Bautec 2018: Energiewende und Qualifizierung

Vom 20. Bis zum 23. Februar findet in Berlin wieder die internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik (bautec) statt. Der Schwerpunkt „Fassade“ in diesem Jahr verspricht die Auseinandersetzung mit zukunftsfähigen Baustoffen und Technologien – der entsprechende Schwerpunktkongress der bautec stellt diesbezüglich auf den „grünen“ Dreiklang Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz ab. Einer der am stärksten auf der Messe repräsentierten Themenbereiche ist dabei Sanitär Heizung Klima (SHK), die Berliner Innung vertritt die entsprechenden Gewerbe gemeinsam mit den Brandenburger Kolleg*innen daher auch an einem großen Gemeinschaftsstand, an welchem auch das neue Aus- und Weiterbildungszentrum (KompetenzZentrum) vertreten sein wird – denn die Qualifikation von Fachpersonal ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen Baufachmesse.


Newsletter 1 | 2018

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Termine im Februar

13.02.2018
Wasser- und Abwasserkonzept am Potsdamer Platz

Aktionskreis Energie

18. & 19.02.2018
Energy Efficiency Hack 2018

BMWi

15.02.2018
Förderwissen für den Klimaschutz

NKI des BMUB

21.02.2018
Deutscher Innovationspreis Klima und Umwelt

BMUB
 

Viele weitere Veranstaltungen finden Sie im > Terminkalender


Service

Haushaltsgeräte

Die Energiewende kann ohne eine Beteiligung der privaten Haushalte nicht gelingen. Denn deren Konsum verursacht sowohl direkte Umwelt- und Klimakosten durch Herstellung und Transport von beispielsweise Haushaltsgeräten, als auch entsprechende Folgekosten durch Energie- und Ressourcenverbräuche im Betrieb sowie später die Entsorgung.

EINS Daher sollten Verbraucher*innen schon beim Einkauf darauf achten, möglichst ökologische und sparsame Geräte zu kaufen. Bei der Auswahl helfen zahlreiche Online-Datenbanken wie der Produktfinder der Nationalen Top-Runner-Initiative des BMWi.

ZWEI Im Betrieb können sparsame Geräte dann noch umweltfreundlicher gemacht werden, wenn nicht nur die Energieversorgung durch regenerative Energien geleistet wird, sondern Verbrauchsmaterialien mit entsprechendem Bedacht eingekauft werden und beispielsweise auf ökologische Spül- und Waschmittel zurückgegriffen wird. Des Weiteren reicht grundsätzlich das Eco-Programm der Maschinen für den Betrieb aus – Intensivprogramme haben meist lediglich einen Zeitvorteil, machen aber nichts besser/sauberer/intensiver.

DREI Wenn Geräte dann nicht mehr funktionieren, werden sie heutzutage oft genug viel zu früh entsorgt, obwohl die Defekte nur gering sind. Dabei gibt es überall in Berlin mittlerweile zahlreiche Repair Cafés, in denen gegen einen kleinen Obolus repariert wird, gerne auch in Eigenregie unter fachlicher Anleitung – das schult en passant sogar noch die eigenen handwerklichen Kompetenzen.


Ein Service vonim Auftrag vonKonzept und Durchführung

Veranstalter

  • Beriner impulsE [ww.berliner-impulse.de]

im Auftrag von

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt [www.stadtentwicklung.berlin.de]

Konzept und Durchführung

  • EUMB Pöschk [www.vme-energieverlag.de]

Hauptsponsor

  • Vattenfall AG [www.vattenfall.de]

Medienpartner

  • Inforadio Berlin [www.inforadio.de]
  • Tagesspiegel [www.tagesspiegel.de]
  • Grundeigentum-Verlag [www.grundeigentum-verlag.de]

Kooperationspartner

  • Agentur für Nachhaltiges Bauen [www.agentur-reimann.de]
  • BBU [www.bbu.de]
  • Berliner Mieterverein [ww.berliner-mieterverein.de]
  • BUND [www.bund.net]
  • Elektroinnung Berlin [www.elektroinnungberlin.de]
  • EUREF Campus [www.eurefcampus.de]
  • Handwerkskammer Berlin [www.hwk-berlin.de]
  • Holzbär [www.holzbaer.eu]
  • Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH [www.innoz.de]
  • Klimaschutzpartner Berlin [www.klimaschutzpartner-berlin.de]
  • Lichtblick AG [www.lichtblick.de]
  • Sanitärinnung Berlin [www.shk-berlin.de]