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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

wir freuen uns, Sie mit einer neuen Ausgabe unseres Kurznewsletters versorgen zu können. Lesen Sie aus den Tätigkeitsbereichen unserer Programmpartner und über wichtige Entwicklungen der letzten Wochen.

Ihre J. Pöschk und R. Volkhausen

PROJEKT DES MONATS

Power-to-X: CO2-neutrale Energiezentrale auf dem EUREF-Campus. Bild: GASAG Solution Plus

Aktuelle Meldungen

Klimaschutz-Ziele 2050: ca. 20 Prozent Mehrkosten


Eine aktuelle Studie der Deutschen Energieagentur (dena) und verschiedenen Branchenverbänden zeigt auf, dass die Erreichung der Klimaziele für 2050 im Gebäudebereich möglich ist. Hierfür sei allerdings eine Steigerung der Sanierungsrate auf mindestens 1,4 Prozent notwendig. Die entsprechenden volkswirtschaftlichen Mehrkosten betrügen 12 bis 20 Prozent – verglichen mit den bislang kaum zu kalkulierenden Folgekosten eines radikalen Klimawandels eine sehr überschaubare Quote. Im Vergleich mehrerer Szenarien schneidet laut Studie eine technologieoffene Ausgestaltung der Energiewende am besten ab; eine reine Elektrifizierung beispielsweise auch der Wärmeversorgung hingegen würde höhere Kosten verursachen. Wichtigstes Fazit der Studie: ohne zusätzliche Anstrengungen, also bei Beibehaltung der aktuellen Sanierungsraten, wird Deutschland die Klimaziele 2050 stark verfehlen: lediglich 67 Prozent Erfüllungsquote im Referenzszenario!

Energieeffizienz: Deutsche Haushalte profitieren im internationalen Vergleich am meisten

Eine neue Studie der Internationalen Energieagentur kommt zu dem Ergebnis, dass die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher im weltweiten Vergleich am meisten Geld durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sparen. Rund 500 Euro (580 US-Dollar) spart jeder Mensch in Deutschland im Schnitt, das ist internationale Spitzenklasse. Die USA beispielsweise kommen nur auf 140 Dollar, Frankreich auf immerhin 470 Dollar Einsparungen jährlich. Ohne die Energieeffizienzmaßnahmen, die Deutschland seit dem Jahr 2000 betrieben hat, lägen die personenbezogen Ausgaben für Energie um 27 Prozent höher.

Energiewende und Klimaschutz: Ehrungen für „Berliner EnergiesparMeister“

Dem Handwerk kommt eine Schlüsselrolle bei der Erreichung von Klimazielen zu. Einerseits als „ausführende“ Kraft direkt vor Ort, die Planungen und Konzepte konkret umsetzt. Andererseits aber auch in einer Botschafts-Funktion für die Energiewende, da Handwerkerinnen und Handwerker oftmals die erste Anlaufstelle bei Fragen rund um Bau- Sanierungs- oder Energiefragen sind. Um diese wichtige Rolle hervorzuheben hat die Handwerkskammer im Oktober zum zweiten Mal Berliner Betriebe ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Energiewende in Berlin stark gemacht haben. In der Kategorie Gebäudehülle gewann das kleine Unternehmen Holzbär, das auf natürliche Baumaterialien setzt und hier enorme energetische Werte nachweisen kann. In der Kategorie Haustechnik gewann die Wamo GmbH, da sich das Unternehmen auch an komplexe, hochmoderne Einspartechnologien heranwagt. Hinzu kam in diesem Jahr ein Sonderpreis für den Meister Hans Timm, der sich Zeit seines Lebens in besonderer Weise für die in Berlin verbreiteten und baukulturell wichtigen Holzdoppelkastenfenster stark gemacht hat. Laudatoren waren Umweltstaatssekretär Stefan Tidow und Kammerpräsident Stephan Schwarz.

PIK sucht Haushalte für Studienteilnahme zu klimaneutralem Leben
 

Das PIK Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. sucht für das vom Bundesumweltministerium (BMUB) geförderte Klimaschutzprojekt "Klimaneutral Leben in Berlin" rund 100 Berliner Haushalte, die ihren CO2-Fußabdruck über mehr als sechs Monate vom PIK ermitteln lassen. Die Teilnehmenden bekommen dazu am Anfang und Ende der Zeit einen umfassenden Fragebogen. Zwischendurch sollen die Haushalte wöchentlich Updatemeldungen zu ihrem Konsumverhalten online über eine mobile Website erfassen. Anmeldungen für Privathaushalte unter klib[at]pik-potsdam.de.

Die langen Tage der Berliner Energiewende: Eindrücke, Fachwissen & Diskussionen
 

Das Berliner ImpulsE-Programm der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat einmal mehr einen guten Rundumblick über den Fortschritt der Energiewende in Berlin gegeben. In der bereits sechsten Aktionswoche „Berlin spart Energie“ haben wieder zahlreiche Stakeholder aus den Sektoren Energie, Bauen und Wohnen berlinweit ihre Türen geöffnet und vornehmlich Fachleuten Einblicke hinter die Kulissen ihrer Vorzeigeprojekte ermöglicht. Auf zahlreichen Thementouren wurde wieder intensiv gelernt, diskutiert und bisweilen auch über konkrete Ausgestaltungsmöglichkeiten gestritten – alles vor dem Hintergrund der Berliner Zielsetzung, bis 2050 klimaneutral zu sein. Hunderte Fachleute aus Architektur, Planung, Verwaltung, Unternehmen und Initiativen nutzten neben den Vor-Ort-Terminen außerdem die zahlreichen Begleitveranstaltungen, um sich in Sachen Energiewende auf den aktuellen Stand zu bringen. Ein ausdrücklicher Dank gilt allen Partner*innen der Aktionswoche für ihr Engagement und die fachlich teils hochkomplexen Eindrücke in ihre aktuelle Arbeit für ein klimaneutrales Berlin 2050.


Newsletter 10 | 2017

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Termine im November

06.11.2017
Seminar: Dicke Luft in Schulen

Architektenkammer Berlin

10.11.2017
Empfang: Schiffstaufe klimaneutrales Seminarschiff

seminarschiff.com

21.11.2017
Infoabend: Modellhafte Quartierssanierung Pankow

Aktionskreis Energie u.a.

27-28.11.2017
Kongress: TGA-Wirtschaftsforum

Bundesindustrieverband TGA

 

Viele weitere Veranstaltungen finden Sie im > Terminkalender


SERVICE

Effizient(er) heizen

EINS Teurer Irrtum: ein maximal aufgedrehtes Ventil macht den Raum nicht schneller warm, sondern heizt genauso schnell hoch – hört allerdings nicht auf, wenn die Wohlfühl-Temperatur längst erreicht ist. Stufe 3 ist in der Regel ausreichend, nachts sogar Stufe 2.

ZWEI Ebenso regelt ein Ventil bei offenem Fenster auf die höchste Stufe hoch, selbst, wenn eine niedrigere Stufe eingestellt ist. Wer also nicht für Draußen mitheizen will, muss beim Lüften immer auf "0" stellen.

DREI Wer den Komfort schätzt, kann sich auch "intelligente" Thermostate für seine Heizungen besorgen. Diese lassen sich in der Regel auch von Laien nachrüsten und übernehmen nach Programmierung oder einer Lernphase fortan das Heizen sowie das Energiesparen (z.B. bei geöffnetem Fenster) wie von alleine.

> Serviceportal


Ein Service vonim Auftrag vonKonzept und Durchführung

Veranstalter

  • Beriner impulsE [ww.berliner-impulse.de]

im Auftrag von

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt [www.stadtentwicklung.berlin.de]

Konzept und Durchführung

  • EUMB Pöschk [www.vme-energieverlag.de]

Hauptsponsor

  • Vattenfall AG [www.vattenfall.de]

Medienpartner

  • Inforadio Berlin [www.inforadio.de]
  • Tagesspiegel [www.tagesspiegel.de]
  • Grundeigentum-Verlag [www.grundeigentum-verlag.de]

Kooperationspartner

  • Agentur für Nachhaltiges Bauen [www.agentur-reimann.de]
  • BBU [www.bbu.de]
  • Berliner Mieterverein [ww.berliner-mieterverein.de]
  • BUND [www.bund.net]
  • Elektroinnung Berlin [www.elektroinnungberlin.de]
  • EUREF Campus [www.eurefcampus.de]
  • Handwerkskammer Berlin [www.hwk-berlin.de]
  • Holzbär [www.holzbaer.eu]
  • Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH [www.innoz.de]
  • Klimaschutzpartner Berlin [www.klimaschutzpartner-berlin.de]
  • Lichtblick AG [www.lichtblick.de]
  • Sanitärinnung Berlin [www.shk-berlin.de]