Ideenschmiede für eine nachhaltige Berliner Feierkultur

Future Party Lab 2017

Die Nachtszene von Berlin ist international bekannt. Millionen von Kulturliebhabern, Neugierigen und Erlebnissuchern erleben die vielfältigen Angebote der Stadt und genießen die Andersartigkeit und das „Alles ist möglich in Berlin“-Gefühl. Die abendlichen Angebote führen jedoch neben Lärm und Müll zu weiteren großen Themen wie Energieverbrauch und nachhaltigem Konsum. Die Frage, wie Klimaschutz und Feierkultur auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können, werden in Berlin institutionsübergreifend in einem "Labor" erörtert. Diverse Initiativen des Berliner Kultur- und Nachlebens haben sich 2015 erstmals zusammengefunden, um in einem Workshop die großen Fragen einzugrenzen und eine dauerhafte Initiative anzustoßen. Diese legt nach einer organisatorischen Pause in 2017 richtig los.

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Vor allem Kulturvertreter*innen wie Locationbetreiber*innen, Free Open Air-Veranstalter*innen, Kulturschaffende und Akteure*innen aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sind dazu angehalten, sich zu vernetzen, ihre Wünsche, Erfahrungen und Anregungen einzubringen. Die Teilnehmer*innen bringen sich dabei kreativ ein, tauschen sich im Prozess aus und haben gemeinsam Spaß an der Sache. Ferner soll ihnen auch die Möglichkeit gegeben werden, eigene Ideen, Handlungsfelder und Anmerkungen beizutragen. So fließt der enorme Erfahrungsschatz der Berliner Kulturszene in die Entwicklung neuer Klimaschutz-Ansätze im Club- und Partybereich der Hauptstadt ein.

Erstmals Workshops im Herbst 2015

In 2015 fand erstmalig ein größerer Workshop im Rahmen der Aktionswoche "Berlin spart Energie" statt, insgesamt konnten Arbeitsgruppen zu den Handlungsfeldern (HF) „Energie & Klima“, „Nachhaltiger Konsum“, „Umweltfreundliche Beschaffung“ und „Kommunikation nachhaltiger Themen“ besucht werden. Die Ergebnisse flossen in den durch die Senatsumweltverwaltung geförderten "Leitfaden für umweltfreundliche Locations in Berlin" des Vereins clubliebe e.V. ein.

2017: die ganze Breite der Berliner Feierkultur

Ab dem Sommer 2017 wird nun auf diese ersten Erfahrungen aufgebaut, um konkrete und umsetzbare Lösungen für eine nachhaltige Feierkultur gemeinsam zu entwickeln und in Berlin zu etablieren. Für zu viele Clubs und Partybetreiber*innen ist das Themenfeld Klimaschutz immer noch zu abstrakt oder vom Tagesgeschäft weit entfernt. Themen wie Heizenergie oder Brauchwasser – und entsprechende Einsparmöglichkeiten – spielen im Clubbetrieb oder in der Konzert- und Festivalplanung wenn überhaupt, dann nur geringe Rollen. Dabei ist das Potential enorm: Ein großer Club hat nicht selten Energie- und Ressourcenverbräuche, die einem Wohnquartier gleich kommen. Hier gibt es enorme Einsparmöglichkeiten.

Die Digitalisierung ist ebenso ein großes Thema für das Future Party Lab, da diese auch vor der Event-Branche nicht halt macht. Neue Techniken ermöglichen es, viel Energie einzusparen. So kann beispielsweise eine effizientere Planung von Abläufen in beispielsweise den Bereichen Personal, Reinigung, Lagerung (Kühlung) oder Heizungssteuerung ebenso Energie (und damit Geld) einsparen wie zum Beispiel der Ersatz alter Veranstaltungstechnik durch effiziente, digital vernetzte Geräte.

Um das Know-How der Hauptstadt abzugreifen und Lösungen zu entwickeln, wurde von den Future Party Lab-Organisator*innen – von denen im Übrigen die meisten ehrenamtlich engagiert sind – ein mehrstufiges Verfahren kreiert, das im Sommer mit Auftaktworkshops in mehreren Themenfeldern begonnen hat. Bis Ende des Jahres sollen nun in Folgeveranstaltungen Ideen konkretisiert und zu Konzepten werden; die besten sollen Ende des Jahres ausgezeichnet werden.

Projektpartner*innen

Das Future Party Lab 2017 ist ein Projekt des Clubliebe e.V. und der Clubcommission Berlin e.V. in Kooperation mit Clubmob.Berlin, BUND Berlin e.V. sowie Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Das Future Party Lab 2017 wird gefördert durch: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, GLS Treuhand Stiftung Neue Energie, Clubcommission Berlin e.V., Naturstiftung David.

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FPL 2017 E Sound Lab
Banner NL 2017 06
FPL 2017 F Club Lab
FPL 2017 F Club Lab  9
Ein Service vonim Auftrag vonKonzept und Durchführung

Veranstalter

  • Beriner impulsE [ww.berliner-impulse.de]

im Auftrag von

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt [www.stadtentwicklung.berlin.de]

Konzept und Durchführung

  • EUMB Pöschk [www.vme-energieverlag.de]

Hauptsponsor

  • Vattenfall AG [www.vattenfall.de]

Medienpartner

  • Inforadio Berlin [www.inforadio.de]
  • Tagesspiegel [www.tagesspiegel.de]
  • Grundeigentum-Verlag [www.grundeigentum-verlag.de]

Kooperationspartner

  • Agentur für Nachhaltiges Bauen [www.agentur-reimann.de]
  • BBU [www.bbu.de]
  • Berliner Mieterverein [ww.berliner-mieterverein.de]
  • BUND [www.bund.net]
  • Elektroinnung Berlin [www.elektroinnungberlin.de]
  • EUREF Campus [www.eurefcampus.de]
  • Handwerkskammer Berlin [www.hwk-berlin.de]
  • Holzbär [www.holzbaer.eu]
  • Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH [www.innoz.de]
  • Klimaschutzpartner Berlin [www.klimaschutzpartner-berlin.de]
  • Lichtblick AG [www.lichtblick.de]
  • Sanitärinnung Berlin [www.shk-berlin.de]