Ausgezeichnete Betriebe 2015:

 

 

BIG.B Bau und Instandsetzung GmbH
Aluta Wärmetechnik GmbH
Mercedöl-Feuerungsbau GmbH

Kategorie Gebäudehülle

Glas macht Spaß!

Feierliche Preisauszeichnung durch Senator Andreas Geisel und HWK-Präsident Stephan Schwarz am 8. Oktober 2015.

Der kleine Betrieb "Glas macht Spaß!" unter Glasermeister Sven Klingele und Glasermeisterin Julia Busch zeigt, wie vielfältig die Aufgaben bei der energetischen Sanierung der Gebäudehülle sind. Denn die Glaserei hat sich neben Ihrem normalen Geschäft auf die Sanierung von Kastendoppelfenstern spezialisiert, die für Berlin einen enormen bauhistorischen Schatz darstellen. Das Thema wird gerade wieder von der Öffentlichkeit neu entdeckt. In vielen Gebäuden in Berlin werden die alten Kastendoppelfenster ausgebaut und durch in Anführungszeichen "moderne" Kunststofffenster ersetzt. Das passiert oft ohne zu ahnen, welche bauphysikalischen Probleme sich der Bauherr und seine Mieter mit der Ersparnis von ein paar Euro im doppelten Sinne "ins Haus holen".

Dabei zeigen seriöse Berechnungen, dass die komplette energetische Sanierung eines Kastendoppelfensters inklusive Entlackung und komplettem Neuanstrich nur um rund 15 Prozent teurer ist als der Ersatz durch ein PVC-Fenster. Und das erstaunlichste: der Dämmwert des sanierten Kastendoppelfensters ist besser als der eines neuen PVC-Fensters! Diesem Thema widmet sich das Unternehmen Glas macht Spaß! seit Jahren und klärt seine Kunden über die Möglichkeiten der Sanierung auf. Das Besondere ist, dass es nicht nur Vermieter zu diesem Thema anspricht, sondern auch Mieter durchaus als Zielgruppe nutzt. Denn die Nutzer haben oft ein eminentes Interesse an der Erhaltung ihrer Fenster. Ihnen ist der Wert dieses Bauteils bewusst. Aber das Unternehmen hebt in seiner Bewerbung auch die große Zahl der einfach verglasten Fenster hervor, die nach dem Einbau einer Doppelglasscheibe nur noch einen Bruchteil der Wärme nach außen entweichen lassen. Dieses ambitionierte Werben um Baukultur durch einen sehr kleinen Betrieb konnte die Jury überzeugen – und sie hofft, dass diesem Vorbild viele andere Betriebe nacheifern werden.

www.glasmachtspass.de

Aus der Jury-Begründung vom 28.09.2015:

  • Sehr hohe Relevanz im Berliner Gebäudebestand, hohes Klimaschutzpotenzial
  • Bestandorientiert, hohe Stückzahl realisiert
  • Traditionell kleiner Handwerksbetrieb arbeitet in einem
    hochrelevanten Produktsegment, das zu wenig Beachtung findet
  • Modellhafte Lösung für relevantes Marktsegment entwickelt
  • Damit Vorbild für weitere Kleinbetriebe des Handwerks (Betriebsgröße keine
    notwendige Voraussetzung für Innovation im Bereich des Energiesparens)
  • Berücksichtigung des Denkmalschutzes

Eine Initiative der

Mit Unterstützung der

Veranstalter

  • Beriner impulsE [ww.berliner-impulse.de]

im Auftrag von

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt [www.stadtentwicklung.berlin.de]

Konzept und Durchführung

  • EUMB Pöschk [www.vme-energieverlag.de]

Hauptsponsor

  • Vattenfall AG [www.vattenfall.de]

Medienpartner

  • Inforadio Berlin [www.inforadio.de]
  • Tagesspiegel [www.tagesspiegel.de]
  • Grundeigentum-Verlag [www.grundeigentum-verlag.de]

Kooperationspartner

  • Agentur für Nachhaltiges Bauen [www.agentur-reimann.de]
  • BBU [www.bbu.de]
  • Berliner Mieterverein [ww.berliner-mieterverein.de]
  • BUND [www.bund.net]
  • Elektroinnung Berlin [www.elektroinnungberlin.de]
  • EUREF Campus [www.eurefcampus.de]
  • Handwerkskammer Berlin [www.hwk-berlin.de]
  • Holzbär [www.holzbaer.eu]
  • Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH [www.innoz.de]
  • Klimaschutzpartner Berlin [www.klimaschutzpartner-berlin.de]
  • Lichtblick AG [www.lichtblick.de]
  • Sanitärinnung Berlin [www.shk-berlin.de]